Schulung zum besseren Umgang mit Konflikten

 

Treten bei der Arbeit Konflikte auf, gilt es diese möglichst frühzeitig zu bearbeiten. Ziel der Schulung ist es, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen, künftig gut und souverän mit Konflikten umzugehen lernen.

Dafür ist es sinnvoll, dass zunächst alle Beteiligten die Konfliktsituationen aus der Sicht eines neutralen Beobachters betrachten und im Anschluss alle konfliktbesetzten Positionen einmal einnehmen. Wir werden in der Mitarbeiterschulung dann Konfliktsituationen beispielhalft nachstellen, bearbeiten und neue Reaktionsmuster einüben.

Dabei gilt es herauszuarbeiten, wie die Konflikte entstehen, wer daran beteiligt ist, welche Absichten sich dahinter verbergen, seit wann ein möglicher Dauerkonflikt besteht, welche Emotionen eine Rolle spielen und wie neue Lösungsideen aussehen sollen. 

 

Bei meiner Konfliktbearbeitung arbeitete ich – unter anderem – mit Elementen aus der Kognitiven Verhaltenstherapie. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden lernen, wie bei Konflikten Emotionen entstehen und wie sich unangemessene oder unangemessen starke Emotionen verändern lassen. Dort wo Menschen miteinander arbeiten, wird es immer Konflikte geben. Deshalb ist es wichtig, dass die Außendienstlerinnen und Außendienstler lernen, wie sie Distanz zu den Emotionen des Gegenübers aufbauen und die eigenen Emotionen so steuern, dass sie mit den eigenen Zielgefühlen und dem Zielverhalten reagieren können.

 

Ferner ist es wichtig, eine klare und wertschätzende Kommunikation zu lernen, damit in   Zukunft neu auftretende Konflikte schnell erkannt, oder ihnen– besser noch – vorgebeugt werden kann.

Dafür nutze ich u. a. das Modell der Emotionen (nach Albert Ellis), das  zur Beschreibung, zum Aufspüren und zur Beurteilung von Situationen, Kognitionen, Emotionen und Verhalten dient.

 

Mithilfe des Modell wird

 

  • die Ausgangsituation des Konflikt analysiert,

  • das Bewertungssystem der Mitarbeiterin/des Mitarbeiters beurteilt,

  • die Gefühls- und Verhaltenskonsequenzen aufgezeigt, und

  • eine Umstrukturierung der Gefühls- und Verhaltenskonsequenzen ermöglicht.

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